Jahresabschlussübung 2013 der Feuerwehren Ober-Mörlen, Nieder-Mörlen, Steinfurth und Bad Nauheim

Kindergeburtstag Auslöseursache für „Scheunenbrand“…

So hätte die Schlagzeile lauten können, für die angesetzte Gemeinschaftübung am Freitag, den 13.09.2013

Folgende Lage wurde angenommen:

Auf dem Aussiedlerhof der Familie Scheibel, welche netterweise ihren Hof als Übungsobjekt zu Verfügung gestellt hatte, wurde durch „Zündeln“ spielender Kinder an einem Kindergeburtstag ein Brand ausgelöst.

8 Kinder und ein Erwachsener wurden daraufhin in einer Scheune als vermisst gemeldet.

Alarmiert wurden die Feuerwehren Nieder-Mörlen, Steinfurth, Ober-Mörlen mit Langenhain und Bad Nauheim mit der Drehleiter und dem TLF 24/50 zur Unterstützung um 18.45 Uhr.

Unter Leitung des Wehrführers der Feuerwehr Nieder-Mörlen, Bernd Hartmann, welcher die Übung zusammen mit Markus Schwegler (FF Steinfurth) auch ausgearbeitet hatte, begann die FF Nieder-Mörlen mit ihrem LF 8/6 sofort mit zwei Trupps die Menschenrettung. Das TLF 16 stellte die Wasserversorgung für die DLA(K) sicher und brachte einen Lüfter zum Einsatz.

Die DLA(K) der FF Bad Nauheim führte einen Außenangriff über ein C-Rohr durch, das TLF 24/50 sicherte ebenfalls die Wasserversorgung. Die FF Ober-Mörlen unterstütze mit einem Trupp die Menschenrettung.

Durch Funkenflug hatte auch ein Garagenkomplex Feuer gefangen, in dem sich noch eine Person aufhielt. Diese wurde durch die FF Ober-Mörlen gerettet, genauso wurde eine Gasflache in Sicherheit gebracht.

Die Wasserversorgung in Form einer B-Leitung von der ca. 350 Meter entfernten Sisterne wurde durch das LF 8/6 (FF Steinfurt) und Kräfte aus Ober-Mörlen aufgebaut. Durch den „ungünstig stehenden Wind“ fing auch ein Scheunen-Neubau Flammen, welcher durch die FF Langenhain und ihrem TSF im Außenangriff mit mehreren Rohren bekämpft wurde.

Am Ende wurden alle Kinder und Erwachsenen gerettet und die „Brände“ erfolgreich bekämpft.

Bernd Hartmann zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden, genauso lobte er das gute Zusammenspiel aller Wehren. Zu Stärkung gab es noch einen Imbiss, bevor alle den Heimweg antraten.

Eingesetzte Fahrzeuge:

FF Nieder Mörlen:

  • LF 8/6
  • TLF 16

FF Steinfurth:

  • LF 8/6

FF Bad Nauheim:

  • DLA(K) 23-12
  • TLF 24/50

FF OberMörlen und Langenhain:

  • LF 10/6
  • MTW mit Schlauchanhänger
  • ELW 1
  • TSF

Einsatz Nr. 021/2013 – Ölspur – Nieder-Mörlen, Frankfurter Str.

Ein Transporter hatte aufgrund einer defekten Dieselleitung eine Dieselspur vom Kaufland bis nach Bad Nauheim verursacht. Diese wurde mit Bioversal abgesprüht. Auch die Kernstadtwehr war mit einem Fahrzeug im Einsatz, so dass insgesamt 8 Feuerwehrangehörige damit beschäftigt waren, die Dieselspur zu beseitigen.

Einsatz Nr. 019/2013 – Rauch aus Wohnung – Nieder-Mörlen, Theresienstr.

Nieder-Mörlen: Rauch aus Wohnung: am 17.08. wurden die Feuerwehren aus Nieder-Mörlen und Bad Nauheim mit dem Stichwort Rauch aus Wohnung alarmiert. Beim Eintreffen des LF 8/6 aus Nieder-Mörlen drang Rauch aus einer Wohnung im 1. OG. Da die Tür verschlossen war und nicht klar war, ob sich noch Personen in der Wohnung befanden, wurde diese gewaltsam geöffnet. Ein Trupp unter Atemschutz drang in die völlig verqualmte Wohnung ein und stellte fest, dass es sich nur um angebranntes Essen auf dem Herd handelte. Die Wohnung wurde mit einem Lüfter wieder rauchfrei gemacht, sodass nach einer halben Stunde der Einsatz beendet war.

Text: Bernd Hartmann (FF Nieder-Mörlen)
Fotos: Robert Winkler (FF Nieder-Mörlen)

Einsatz Nr. 018/2013 – PKW-Brand – Nieder-Mörlen, Kleintierzuchtverein

Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits mit Feuerlöschern gelöscht worden. Die Feuerwehr führte noch Nachlöscharbeiten durch.

Einsatz Nr. 017/2013 – Stromausfall – Bad Nauheim, Stadtgebiet

Nach einem Stromausfall über mehrere Stunden im kompletten Stadtgebiet von Bad Nauheim wurde um 22:45 zusätzlich noch die Feuerwehr Nieder-Mörlen alarmiert, um den Stützpunkt der FF Bad Nauheim anzufahren und dort weitere Aufträge entgegen zu nehmen. Beide Fahrzeuge wurden zum Hochwaldkrankenhaus beordert, um dort die Flure mit Handlampen auszuleuchten. Jedoch wurde die Mannschaft nicht benötigt, da bereits Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort waren. Die Fahrzeuge fuhren wieder den Stützpunkt an und konnten gegen 0:30 Uhr den Heimweg antreten.