Fehlalarm
Autor: Webmaster FFNM
Einsatz Nr. 004/2008 – Abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume – Bad Nauheim, Stadtgebiet
Für reichlich Arbeit bei den Feuerwehren der Stadt Bad Nauheim sorgte am Freitagabend eine Gewitterfront. Bis in die Nacht hinein mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken: auf der B3, in Höhe der Kiesgrube, wurden zwei Kirschbäume von einer Windböe erfasst und landeten auf der Strasse. Die Bäume wurden mit Hilfe der Kettensäge zerteilt und von der Strasse geräumt. Danach folgten zahlreiche Einsätze, in denen abgedeckte Dächer gesichert, entwurzelte Bäume entfernt und Keller ausgepumpt werden mussten. Durch herabfallende und umherfliegende Ziegel wurden einige PKW’s beschädigt. Bei zwei Häusern in der Theodor-Heuss-Strasse / Egerlandstrasse fehlten bei Ankunft der Feuerwehr jeweils das halbe Dach. Die Teile des Daches flogen teilweise mehrere Häuser weit und beschädigten Fensterscheiben und Autos. Nachdem die Einsätze alle abgearbeitet waren, blieben die Kameraden noch eine Weile im Gerätehaus in Bereitschaft, bis diese vom Diensthabenden des Stützpunktes um 01:30 Uhr aufgelöst wurde. Über Personenschäden ist derzeit nichts bekannt. Zu den entstandenen Sachschäden können keine Angaben gemacht werden.
Einsatz Nr. 003/2008 – Brennendes Essen auf Herd – Bad Nauheim, Apfelgasse
Im Gerätehaus angekommen, folgte um 19:50 Uhr ein gemeldeter Wohnungsbrand in der Apfelgasse (Altstadt von Bad Nauheim), der sich aber als angebranntes Essen entpuppte. Nachbarn hatten den Rauch bemerkt und vorsichtshalber die Feuerwehr gerufen.
Einsatz Nr. 002/2008 – Dachstuhlbrand – Steinfurth
Um 19:10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in Steinfurth alarmiert. Das Feuer wurde durch abdecken einer Reihe von Ziegeln rasch von den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehren Steinfurth und Bad Nauheim gelöscht, so dass die Kameraden der Wehr Nieder-Mörlen schon nach kurzer Zeit die Einsatzstelle verlassen konnten.
Kappenabend 2008
262 Hexen aus dem Frauenwald verzaubern den Feuerwehrfasching in Nieder Mörlen
Am Samstagabend, den 26. Januar 2008, pünktlich um 20:11 Uhr, startete im Schulungsraum der Kappenabend der Freiwilligen Feuerwehr Nieder Mörlen. Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr heizte dem Narrenbau gleich richtig ein und sorgte für die richtige Stimmung und musikalische Untermalung während der gesamten Sitzung.
Als zwei Hexen führten gekonnt Susanne Dahm und Heike Dallwitz durch das Programm. Ihre erste Aufgabe war es, mit Hexensprüchen das Publikum auf den Fasching einzuschwören.
Zur Eröffnung tanzte die Garde des WKV aus Nieder Weisel, die mit schwingenden Beinen und tänzerischem Geschick das Publikum begeisterten. Der altbekannte Butler Berthold Heil überreichte den jungen Damen natürlich gerne die ersten Orden der Saison.
Zum ersten Mal in der Bütt waren Katarina Nader und Viktoria Dallwitz. Die beiden wollten mit Ihrem Vortrag unbedingt eine Kinderprunksitzung durchsetzen. Sie zogen mit ihren Sprüchen und Reimen über die zwei Hexen so energisch her, dass diese ganz blass wurden.
Als Feuerwehrmann trat Helmuth Kahlert in die Bütt, um über das vergangene Jahr zu berichten. Lustige Anekdoten packte er in Reime, ob aus Musik, Einsatzabteilung oder aus der Stadt. Wieder verstand er es gekonnt, denjenigen eine Wäsche zu verpassen, die es verdient hatten.
Christoph Boden, ein Urgestein aus der Mainzer Fastnacht führte als Zirkusdirektor durch ein spezielles Programm, wobei er keinen in der Feuerwehr verschonte. Gekonnt mit spitzen Worten und versteckten Blumen, nahm er sie auf die Arme, ohne dass diese es merkten.
Die Pfarrfrauen traten dieses Jahr mit tollen Kostümen als tanzende Straussen auf. Es tanzten Cäcilia Walter, Ulrike Heil, Dorothea Winkler, Gertrud Schätzle, Christel Hintermüller, Christa Schlitz, Ursula Hobler, Karin Walke, Rosel Braun und Elke Ratz. Das Publikum war begeistert, nur durch eine Zugabe wurden sie von der Bühne entlassen.
Dorothee Möbs erzählte als flotte Oma von ihren Ausschweifungen rund um ihr Leben und ließ bei den Zuschauern kein Auge trocken.
Auch neu auf der Bühne der Feuerwehr war die Tanzgruppe des TSV „Spirit“. Sie begeisterten mit einem Tanz von Relax auf „Franky goes to Hollywood“. Dabei tanzten für das Publikum Gabi Becker, Bärbel Brauburger, Beate Dietz, Silvia Gerecht, Carmen Nader, Patricia Röhr, Sylvia Rudolf, Petra Schwert, Kathrin Sinnig, Jana Tuchscheerer, Susanne Weyrauch-Clausen und Ulrike Herr.
Horst Risch, der Ehrenpräsident der Feuerwehr, ging als Bräutigam auf die Bühne, um die Geschichte des wahren Lebens widerzuspiegeln. Er fand seine Frau in einer Sperrmüll-Annonce. Die Lachmuskeln des Publikums wurden von ihm auf die Zerreissprobe gestellt.
Mit Adlers Flügeln begeisterte dieses Jahr das Männerballett die Zuschauer. Als Indianer und Cowboys tanzten Bernd Hartmann, Alexander Lüpke, Klaus Orth, Gerald Dallwitz, Benedikt Braun, Timo Zuchowski und Frederik Wörn auf die Musik “ Spirit of the Hawk“. nach einer Zugabe wurde das närrische Publikum erst recht ein Feuerwehrhexenkessel. Einstudiert hatte die Gruppe Heike Dallwitz.
Christine Hammann und Martina Galbierz stellten sich mit ihrem Vortrag der EU energisch in den Weg, denn sie befürchteten, dass ihr gutes Stöffsche, der Äppelwoi, namentlich verkorkst wird. Selbst eine „Stöffsche-Hymne“ wurde dargeboten, wobei alle einstimmten. Mit dem Schifferklavier wurden die beiden von Erwin Walke unterstützt, einem Urgestein der Nieder Mörler Feuerwehrfastnacht.
Das letzte Highlight dieses gelungenen Abends lieferten, wie auch in den vergangenen Jahren, die Firedancers. Als Rocker kamen sie auf die Bühne, mit einem Musikschnitt von Queen bis Billy Idol und rockten im närrischen Haus. Die Gruppe Firedancers bekam dieses Jahr vom Stadtrat Wolfgang Mahr den Bürgermeisterorden für ihre langjährige Arbeit im Fasching verliehen und wurde als Aushängeschild der Feuerwehr Nieder Mörlen vorgestellt. Dorothea Schätzle, die Co-Trainerin der Firedancers, nahm den Orden entgegen.
Eine Rakete folgte und mit einer Zugabe für das Narrenhaus belohnten die Firedancers das Publikum. Im Einzelnen tanzten für die Firedancers Jessica Heil, Eva Walter, Dorotea Schätzle, Katharina Zimmer, Hannah Keiling, Jasmin Thormänendahl und Caro Wagner. Dieser Tanz wurde von Dorothea Schätzle und Heike Dallwitz einstudiert.
Zu guter Letzt bedankte sich das Hexenduo bei allen Aktiven, sowie Reinhard Walter als Fotograf, dem Küchenteam das von Kurt König geleitet wurde sowie der Technik und dem Auf- und Abbauteam für die geleistete Unterstützung.


















