Im Bereich Theodor-Heuss-Str., über die Dürerstr. bis zur Friedhofstr. waren geringe Mengen Diesel auf der Strasse. Durch den Regen wurden diese verwaschen, so dass die Flecken relativ groß aussahen. Die Dieselspur wurde mit einem Spezielmittel eingesprüht und die Strasse dann mit Besen gereinigt.
Autor: Webmaster FFNM
Einsatz Nr. 022/2009 – Wasserrohrbruch – Nieder-Mörlen, Steinfurther Weg
In einem dreigeschossigen Wohnhaus kam es infolge eines Wasserrohrbruches zu Wasserschäden. Das Wasser trat aus der Zwischendecke vom dritten OG ins zweite OG aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte das Wasser bereits seinen Weg bis in den Keller gefunden. Durch die Feuerwehr wurde die Wasserleitung abgestellt und das ausgetretene Wasser mittels I-Sauger aufgenommen.
Einsatz Nr. 021/2009 – Zimmerbrand – Nieder-Mörlen, Rembrandtstr.
Genau um 02.00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bad Nauheim und Nieder-Mörlen am frühen Donnerstagmorgen zu einem Zimmerbrand in die Rembrandtstrasse nach Nieder-Mörlen alarmiert. Bis zum Abschluss der Löscharbeiten stand die Brandursache noch nicht endgültig fest. Es könnte sich aber um einen Defekt an einem elektrischen Gerät gehandelt haben. In Folge dessen brannte ein Sessel im Erdgeschoss mit großer Rauchentwicklung ab. Zu diesem Zeitpunkt schliefen drei Personen im Obergeschoss des Hauses. Zwei Personen retteten sich über den Treppenraum ins Freie. Ein Mann rettete sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr über eine Leiter. Danach unternahm er erste Löschversuche. Unter der Leitung von Nieder-Mörlens Wehrführer Bernd Hartmann gingen zwei Feuerwehrleute unter Atemschutz in das Haus vor. Innerhalb weniger Minuten löschten sie die Reste des Sessels endgültig. Mit einem Hochdrucklüfter wurde die Wohnung intensiv belüftet. Die Besatzung eines RTW der JUH kümmerte sich um einen Bewohner mit leichter Rauchgasvergiftung. An der Einsatzstelle waren 20 Feuerwehrleute mit zwei Löschgruppenfahrzeugen aus Nieder-Mörlen und der Drehleiter aus Bad Nauheim sowie eine Streife des Polizeipostens Bad Nauheim. Das LF 16 aus Bad Nauheim konnte sofort wieder zum Stützpunkt zurück fahren. Auch Stadtbrandinspektor Ronald Neumann war nach Nieder-Mörlen geeilt. Bedingt durch die offene Bauart der Wohnung und die damit verbundene Ausbreitung des Brandrauchs wird der Sachschaden auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Jahresabschlussübung 2009 in der amerikanischen Wohnsiedlung
03.12.2009 – In aller Regel werden die Feuerwehren heutzutage nicht mehr durch Sirenen alarmiert. Heulen die Sirenen dennoch, ist das also eine nicht alltägliche Situation. So geschehen vor einigen Tagen in Nieder-Mörlen. Wehrführer Bernd Hartmann und sein Team hatten sich für die herbstliche Alarmübung eine ganz besondere Übungslage ausgedacht.
Als Übungsobjekt diente ein Block der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung in Bad Nauheim. Diese Gebäude werden zurzeit für den Abbruch vorbereitet und bieten so fast ideale Übungsmöglichkeiten.
Das Übungsdrehbuch sah folgende Lage vor: Bei Schweißarbeiten im Keller war ein Brand ausgebrochen und dabei wurden drei Personen vermisst. Das Kellergeschoss war stark verraucht. Personen im 2. und 3. Obergeschoss war der Fluchtweg durch den ebenfalls verrauchten Treppenraum abgeschnitten.
Zusammen mit den beiden Löschgruppenfahrzeugen aus Nieder-Mörlen erreichte auch die Drehleiter der Kernstadt die fiktive Einsatzstelle. Einsatzleiter Dirk Kahlert schickte zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in den Keller vor. Ein weiterer Trupp stand als Rettungstrupp in Bereitschaft. Parallel dazu ließ er jeweils eine Person über den Korb der Drehleiter aus dem 2. und 3. Obergeschoss retten. Zusätzlich wurde die „Einsatzstelle“ mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei geblasen. Nach kurzer Zeit waren die Vermissten gefunden und mit Tragen in Freie gebracht worden.
Als Beobachter der Übung waren Bad Nauheims Brandschutzdezernent Peter Baumann und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Wolfgang Löffler erschienen. In einem kurzen Resümee lobten sie die gute Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten und das zügige Vorgehen der Einsatzkräfte. Wehrführer Bernd Hartmann lud nach dem Abbau der Gerätschaften zu einem kleinen Imbiss in das Feuerwehrhaus ein.
Text: Robert Winkler, FF Nieder-Mörlen
Einsatz Nr. 020/2009 – Brandmeldeanlage – Bad Nauheim, Lioba-Schule
Die BMA wurde vermutlich durch Wasserdampf ausgelöst. Kein Einsatz für die Feuerwehr.
Alarmübung 2009 – Dolce Bad Nauheim
Bad Nauheim: „Brand“ im Hotel Dolce gelöscht und 125 Personen evakuiert
10.11.2009 – Eine Alarmübung bei laufendem Hotelbetrieb ist für eine Feuerwehr leider nur selten durchführbar. Bei der jährlichen Evakuierungsübung des Hotel Dolce übten jetzt 125 Hotelgäste, Mitarbeiter und die Feuerwehren Bad Nauheim und Nieder-Mörlen miteinander.
Erschrocken sahen viele Bad Nauheimer Bürger am Montagabend mehrere Feuerwehrfahrzeuge aus Nieder-Mörlen und der Kernstadt mit zuckenden Blaulichtern und Martinshorn durch die Stadt fahren. Ziel war für alle das Hauptgebäude des Hotel Dolce. Zumindest bei der Alarmierung war nur einem kleinen Personenkreis bekannt, dass es sich um eine Alarmübung handelte. Wie andere Hotels hat auch das Dolce einen Notfallplan wie bei einem Brand zu verfahren ist. Der Schutz der Hotelgäste und Mitarbeiter hat dabei oberste Priorität. Um das Evakuierungskonzept zu überprüfen und das Personal zu unterweisen führt das Dolce jährlich einmal eine Räumungsübung durch. Stadtbrandinspektor Ronald Neumann nahm gerne die Einladung der Hoteldirektion an bei dieser Übung mitzuwirken. Bietet sich doch für eine Feuerwehr nur selten die Möglichkeit in einem solchen Objekt bei laufendem Betrieb zu üben.
Das Übungsdrehbuch sah vor, dass in einem ungenutzten Seminarraum im Untergeschoss ein Brand ausbrach. Ein Hotelgast bemerkte es und betätigte den Feuermelder. Telefonisch kam die Ergänzung „Rauch im Keller!“.
Einsatzleiter Kay Wilde (oben Mitte) bespricht sich mit seinen Führungskräften und orientiert sich am Brandmeldetableau des weitläufigen Gebäudekomplexes.
Parallel zur Alarmierung der Feuerwehr begannen die Mitarbeiter damit das Gebäude zu räumen. Dazu kontrollierten sie alle 160 Gästezimmer und die 27 Konferenzräume des Hotels. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr waren die zu diesem Zeitpunkt 75 Hotelgäste und 50 Hotelbediensteten bereits im Freien in Sicherheit.
Aus der Kernstadt und Nieder-Mörlen eilten 45 Feuerwehleute mit acht Fahrzeugen zum Übungsobjekt. Kay Wilde, Wehrführer der Kernstadt, übernahm die Einsatzleitung. Ein „Hotelgast“, der sein Zimmer nicht rechtzeitig verlassen konnte, rief auf dem Balkon im 3. Obergeschoss lautstark um Hilfe und musste mit der Drehleiter „gerettet“ werden. Zwischenzeitlich gingen vier Feuerwehrleute unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Untergeschoss vor. Die Wasserversorgung wurde dabei durch Wandhydranten sicher gestellt. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz kontrollierte die „verrauchten Bereiche“ im Obergeschoss. Zusätzliche Atemschutzgeräteträger standen als Reservetrupps bereit.
Nieder-Mörlens Wehrführer Bernd Hartmann leitete den Einsatzabschnitt auf der Parkseite des Gebäudes. Dort steht eine außenliegende Saugstelle des Hotelschwimmbads als Wasserversorgung zur Verfügung. Nachdem die Übungspuppe aus dem verqualmten Konferenzraum gerettet war, wurde die Übung beendet.
Der „Brandbereich“ war realitätsnah verraucht und konnte nur unter Atemschutz betreten werden. Die Wasserversorgung beim ersten Löschangriff kam vom Wandhydranten.
Direkt nach der Übung äußerten sich General Manger Michel Prokop und der Technische Leiter des Hotels, Peter Weihert, sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. „Bis auf Kleinigkeiten funktioniert unser Evakuierungskonzept“, so Weihert. Stadtbrandinspektor Ronald Neumann, sein Stellvertreter Wolfgang Löffler und Brandschutzdezernent Peter Baumann beobachteten die Arbeit der Feuerwehr. Neumann dankte den Verantwortlichen des Hotels für die Möglichkeit so realitätsnah üben zu können. Er lobte besonders die Zusammenarbeit während des Übungseinsatzes: „Für den Einsatzleiter stand zu jeder Zeit ein Ansprechpartner der Hotelleitung zur Verfügung. Bei so einem großen Objekt sind die Detailkenntnisse eines Kundigen im Einsatzfall für die Feuerwehr sehr wichtig.“ Als schwierig bezeichnete er die Kommunikation per Funk in diesem Gebäude. So war es beispielsweise nicht immer möglich mit den Angriffstrupps im Untergeschoss zu sprechen.
Der Notfallplan funktioniert! 125 Hotelgäste und Hotelmitarbeiter wurden in kurzer Zeit evakuiert.
Text und Bilder: Robert Winkler, FF Nieder-Mörlen
Einsatz Nr. 019/2009 – Gemeldeter PKW-Brand – B3
Gemeldeter PKW Brand auf der B3, wurde vom Besitzer mit Feuerlöscher gelöscht. E-Stelle wurde abgesichert und etwas ausgelaufenes Öl aufgenommen.
Einsatz Nr. 018/2009 – Brandmeldeanlage – Bad Nauheim, Seniorenresidenz am Park
Die BMA wurde durch den Wasserdampf eines Wasserkochers ausgelöst. Kein Einsatz für die Feuerwehr.
Ausflug der Einsatzabteilung 2009
Vom 09.10.08 bis 11.10.08 war es mal wieder soweit. Die Einsatzabteilung der FFNM machte ihren jährlichen Wochenendausflug. In diesem Jahr ging es nach Winterberg. Der erste Abend klang bei gegrillten Würstchen, Steaks und kalten Getränken aus.
Die für Samstag geplante Besichtigung der Sprungschanze in Willingen mußte wegen Nebels leider abgesagt werden. Am Nachmittag stand ein Besuch des Lagunenbades in Willingen auf dem Programm. Dieser Besuch brachte einen hohen Spaßfaktor, nicht zuletzt durch den Aqua-Rutschenpark. Aber auch die Entspannung kam dank Saunawelt nicht zu kurz. Am Samstagabend gab es leckeres Essen im „Don Camillo“ in Willingen.
Am Sonntag besuchten wir traditionell eine Kartbahn, bevor die Heimreise angetreten wurde.
Einsatz Nr. 017/2009 – Gemeldeter Heckenbrand – Nieder-Mörlen, In den Nussgärten
Gemeldet war ein Heckenbrand in den Nussgärten. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht. Die Feuerwehr musste nicht mehr tätig werden.























